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2026 Kia EV4 im Test: Bis zu 625 km Reichweite & 7-Jahre-Garantie - Aber lohnt er sich?

9.3.2026
Elektrofahrzeug

Der Kia EV4 kombiniert einen 204 PS starken Frontmotor mit Batterieoptionen von 58,3 kWh oder 81,4 kWh und erreicht bis zu 625 Kilometer WLTP-Reichweite. Der kompakte Elektro-Schrägheck, der global auch als Fastback-Limousine erhältlich ist, beschleunigt in 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bietet 435 Liter Kofferraumvolumen sowie Kias markantes, kantiges Design.

Die Preise beginnen bei 37.590 € und steigen auf 49.440 € für die GT-Line. Mit Frontantrieb, praktischem Familienplatzangebot und Kias branchenführender 7-Jahre-Herstellergarantie richtet sich der EV4 an Käufer, die langfristige Sicherheit über Fahrspaß priorisieren. Dieser Test basiert auf Fahreindrücken der professionellen Rennfahrerin und Moderatorin Vicki Butler-Henderson.

Vicki Butler-Henderson ist eine professionelle Rennfahrerin und Moderatorin mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Testen und Bewerten von Fahrzeugen aller Segmente. Ihr Hintergrund umfasst die Teilnahme an Meisterschaften von British GT bis zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und bringt echte Motorsport-Expertise in reale Fahrzeugtests ein.

Hinweis zum getesteten Fahrzeug: Dieser Test basiert auf dem britischen Topmodell GT-Line S, das in Deutschland als GT-Line angeboten wird. Die technischen Daten und Ausstattungsmerkmale entsprechen dem deutschen GT-Line-Modell.

Was ist der Kia EV4?

Der Kia EV4 stellt Kias Einstieg in das kompakte Elektro-Schrägheck-Segment dar und positioniert sich als Konkurrent zum Volkswagen ID.3 und Cupra Born. Käufer können zwischen einem fünftürigen Schrägheck wählen, der ausschließlich in Europa verkauft und in der Slowakei produziert wird, oder einer viertürigen Fastback-Limousine, die global erhältlich und in Korea gebaut ist.

Drei Ausstattungslinien umfassen die Modellpalette. Air bietet den Einstieg mit Wahl der Batteriegröße, während Earth und GT-Line die größere 81,4-kWh-Batterie serienmäßig neben zusätzlicher Ausstattung bieten. Alle Versionen nutzen einen identischen Frontmotor mit 204 PS und fast 300 Nm Drehmoment.

Der EV4 teilt sich die Plattform mit dem kleineren EV3, nutzt jedoch eine niedrigere Dachlinie und längeren Radstand. Dies schafft mehr Innenraum bei gleichzeitiger Verbesserung der Aerodynamik. Mit 82% Unterbodenabdeckung erreicht der EV4 Kias aerodynamischstes Profil bisher.

Technische Daten:

SpezifikationDetails
Preis37.590 € bis 49.440 €
Karosserieform5-türiger Schrägheck Europa / 4-türige Fastback-Limousine global
Reichweite440 bis 625 km WLTP
Batterie58,3 kWh oder 81,4 kWh
AntriebFrontantrieb, Einzelmotor
Kofferraum435 Liter, 1.251 Liter bei umgeklappten Sitzen
Garantie7 Jahre oder 150.000 km
Wichtige Techniki-Pedal 3.0, Theater-Modus, Vehicle-to-Load, KI-Assistent

Quelle: Kia Deutschland – EV4 Technische Daten

Welche Designmerkmale hat der Kia EV4?

Kias Elektrofahrzeug-Designsprache verfolgt weiterhin kühnes, kantiges Styling, das polarisiert. Während der kleinere EV3 zugänglichen urbanen Charakter liefert, setzt der EV4 auf eine aggressivere Haltung, die starke Reaktionen hervorrufen wird. Er ist zweifellos markant, jedoch nicht universell ansprechend.

Frontdesign:

Vertikale Scheinwerfer mit Kias Star-Map-Lichtsignatur dominieren die Front und flankieren aktive aerodynamische Klappen, die in den Stoßfänger integriert sind. Der Ladeanschluss sitzt im vorderen Kotflügel und bietet Vehicle-to-Load-Fähigkeit zum Betrieb externer Geräte.

Seitenprofil:

Das definierende Merkmal des EV4 ist seine tiefgelegte Haltung. Er sitzt näher am Asphalt als jedes andere Kia-Modell. Gerundete Radkästen kontrastieren mit schärferen Karosserielinien, während bündige Türgriffe und schlanke Spiegel zum 0,26 Luftwiderstandsbeiwert des Schrägheck beitragen. Die Fastback-Limousine erreicht sogar 0,23 Cw.

Heckdesign:

Bumerangförmige Rückleuchten verbinden sich über eine Lichtleiste, positioniert über einem in den hinteren Stoßfänger integrierten Diffusor-Element. Der Schrägheck zeigt eine aufrechte Heckklappe mit verlängertem Dachspoiler. Der lange Überhang und die abrupte C-Säule der Fastback-Limousine schaffen eine markante, aber polarisierende Silhouette, die nicht jedem Geschmack entspricht.

Kofferraum:

Der Schrägheck bietet 435 Liter Kofferraumkapazität bei aufrechten Rücksitzen. Dies übertrifft sowohl den Volkswagen ID.3 als auch den Cupra Born mit jeweils 385 Litern. Klappt man die Rücksitze um, erreicht die Gesamtkapazität 1.251 Liter, etwas weniger als die VW-Konzern-Rivalen im umgeklappten Zustand, aber nah genug, um im realen Gebrauch vernachlässigbar zu sein. Die Fastback-Limousine bietet dank ihres verlängerten Hecküberhangs geringfügig mehr Raum mit 490 Litern. Ein höhenverstellbarer Boden hilft beim Beladen und schafft versteckten Stauraum darunter für Ladekabel.

Räder & Reifen

Das Testfahrzeug fährt auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Michelin Primacy 5 Energy-Reifen. Michelin entwickelte diesen Reifen speziell für Elektrofahrzeuge und priorisiert niedrigen Rollwiderstand zur Reichweitenmaximierung bei gleichzeitiger Beibehaltung der Griffigkeit.

Michelins Akustiktechnologie reduziert die Geräuschübertragung in die Kabine und trägt zum verfeinerten Reisecharakter des EV4 bei. Der Reifen erreicht die Top-A-Bewertung sowohl für Nasshaftung als auch Energieeffizienz auf dem EU-Label.

Wie ist die Leistung des Kia EV4?

Der EV4 nutzt einen an der Vorderachse montierten Elektromotor mit 204 PS und fast 300 Nm Drehmoment. Dieser Antriebsstrang wird über alle Ausstattungslinien und Batteriegrößen geteilt, wobei die Leistung durchgängig konstant bleibt.

Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert unabhängig von der Spezifikation 7,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist durchweg auf 170 km/h begrenzt. Diese Werte positionieren den EV4 als flott statt rasant und liefern adäquate Leistung für Familientransport ohne Verfolgung von Hot-Hatch-Territorium. Kia plant, Leistungsenthusiasten mit einer kommenden GT-Variante mit Zweimotorenantrieb und Allradantrieb anzusprechen.

Batterieoptionen bieten die primäre Differenzierung über die Modellpalette. Das kleinere 58,3-kWh-Paket rüstet Air-Modelle serienmäßig aus und liefert 440 km WLTP-Reichweite. Die größere 81,4-kWh-Batterie erweitert die Reichweite auf 625 km bei Air-Ausstattung. Das zusätzliche Gewicht der Earth- und GT-Line-Ausstattung reduziert dies auf 590 km. Die reale Reichweite fällt typischerweise 15 bis 20% unter WLTP-Werte, abhängig von Fahrstil, Umgebungstemperatur und Nutzung der Nebensysteme.

Eine optionale 900-€-Wärmepumpe, ausschließlich bei GT-Line erhältlich, nutzt Abwärme zum Heizen oder Kühlen der Kabine, ohne signifikante Leistung aus der Batterie zu ziehen. Dies bewahrt die Reichweite bei extremen Temperaturen.

Wie fährt sich der Kia EV4?

Die niedrigere Bauhöhe des EV4 im Vergleich zum EV3 SUV suggeriert verbesserte Fahrdynamik. Das Fahrwerk erfüllt dieses Versprechen bis zu einem gewissen Grad. Die Karosseriekontrolle ist kompetent, mit minimaler Wankneigung in Kurven und sicheren, vorhersagbaren Reaktionen. Dies bleibt jedoch grundsätzlich ein komfortorientiertes Familienauto statt einer engagierten Fahrmaschine.

Kraftentfaltung:

Die Elektromotor-Reaktion ist unmittelbar, aber bewusst auf Geschmeidigkeit statt Drama kalibriert. Das Frontantriebs-Layout kämpft bei harter Beschleunigung, mit Lenkradreißen und evidenter Durchdrehung bei Vollgas mit beliebigem Lenkeinschlag. Die progressive Kraftentfaltung wirkt reif und gemessen und priorisiert Traktionsmanagement über explosive Beschleunigung.

Fahrmodi:

Eine Taste am Lenkrad wechselt durch Eco-, Normal-, Sport- und anpassbare My-Drive-Modi. Der Sport-Modus schärft das Gaspedal-Ansprechen merklich. Die Unterschiede sind spürbar, transformieren jedoch nicht das Fahrerlebnis.

Lenkung:

Die Präzision ist adäquat mit konstanter Gewichtung und macht das Auto einfach auf der Straße präzise zu positionieren. Das Feedback über den Lenkradkranz ist minimal und kommuniziert wenig über Vorderachsen-Griffniveaus. Der enge Wendekreis hilft bei urbaner Manövrierfähigkeit.

Handling:

Das Fahrwerk zeigt sicheres, stabiles Handling mit leichter Tendenz zu Untersteuern bei Belastung. Frontantrieb und der tiefe Schwerpunkt der Batterie schaffen vorhersagbare Dynamik, die Vertrauen statt Aufregung inspiriert. Wie Vicki beobachtet, priorisiert der EV4 Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit über Fahrerbeteiligung.

Federungskomfort:

Trotz 19-Zoll-Rädern absorbiert der EV4 typische Straßenunebenheiten mit lobenswerter Gelassenheit. Die Federung balanciert Komfort mit adäquater Karosseriekontrolle, wirkt nie rumpelig über Dehnfugen oder unsortiert über gebrochene Oberflächen. Michelins Akustik-Reifentechnologie hilft, Straßengeräusch-Eindringen zu kontrollieren und trägt zum verfeinerten Reisecharakter bei.

Rekuperatives Bremsen:

Kias i-Pedal 3.0-System stellt das bedeutendste dynamische Merkmal dar. Lenkrad-Paddel justieren die Rekuperationsstärke über mehrere Stufen. Die aggressivste Einstellung kann das Auto ohne Bremspedal-Intervention zum kompletten Stillstand bringen. Anders als frühere Iterationen operiert i-Pedal 3.0 sowohl vorwärts als auch rückwärts und ermöglicht echtes Ein-Pedal-Fahren in alle Richtungen.

Das Bremspedal selbst zeigt Aluminium-Trim bei GT-Line und Earth-Modellen. Ein Plus-Symbol am Gaspedal und Minus-Symbol an der Bremse bieten visuelle Klarheit.

Gesamtcharakter:

Aus Vickis Perspektive führt der EV4 Familien-Elektrotransport kompetent aus, ohne Emotionen zu wecken. Das Fahrerlebnis priorisiert Effizienz, Komfort und Benutzerfreundlichkeit über Engagement oder Feedback. Für Käufer, die involvierende Dynamik suchen, existieren Alternativen. Für jene, die praktisches Elektrofahren mit langfristiger Sicherheit priorisieren, liefert der EV4 genau das, was er verspricht.

Wie ist der Innenraum des Kia EV4?

Die Kabine übernimmt Kias etablierte Elektrofahrzeug-Innenarchitektur, kombiniert klare Linien mit funktionalen Layouts und extensiver Nutzung recycelter Materialien. Das Design überrascht bestehende Kia-EV-Besitzer nicht, erfüllt jedoch die Aufgabe kompetent.

Infotainmentsystem:

Ein Panorama-Display erstreckt sich über das Armaturenbrett und beherbergt ein 12,3-Zoll-Fahrer-Kombiinstrument, einen 5-Zoll-Klimakontroll-Bildschirm und einen zentralen 12,3-Zoll-Touchscreen. Die Schnittstelle nutzt große Symbole und unkomplizierte Menüs und priorisiert Benutzbarkeit über visuelle Komplexität. Apple CarPlay und Android Auto verbinden sich drahtlos, mit vier im Innenraum verteilten USB-C-Anschlüssen.

KI-Assistent:

Kias Sprachassistent reagiert auf "Hey Kia"-Befehle und bietet Reiseplanung, Unterhaltungsvorschläge und Fahrzeugfunktionskontrolle. Das System integriert sich mit Streaming-Diensten und Navigationsdaten.

Relax-Modus:

GT-Line beinhaltet eine Lade-Ruhefunktion, die Vordersitze beim Anschluss vollständig neigen lässt. Die Kopfstützen bieten außergewöhnlichen Komfort und machen Ladestopps bei längeren Fahrten erträglicher.

Theater-Modus:

Abo-basierte Streaming-Dienste einschließlich Netflix, Disney Plus und YouTube operieren über den zentralen Bildschirm. Der Theater-Modus justiert die Vordersitze in voreingestellte Positionen, optimiert zum Betrachten. Diese Funktion erfordert, dass das Fahrzeug stillsteht.

Staufächer:

Der Mittelkonsolen-Stauraum ist großzügig, mit verstellbaren Getränkehaltern, die große Wasserflaschen aufnehmen, und zusätzlichem Raum darunter für Taschen. Das Design priorisiert Praktikabilität über visuelles Drama.

Lenkrad:

Air-Modelle zeigen ein Zweispeichen-Lenkrad, während Earth und GT-Line ein Dreispeichen-Design übernehmen. Dieses Detail mag Käuferentscheidungen mehr beeinflussen als erwartet.

Serienausstattung:

Beheizbare Vordersitze, Klimaautomatik, drahtlose Telefonkonnektivität, vier USB-C-Anschlüsse und eine Rückfahrkamera kommen serienmäßig über alle Ausstattungslinien. Die umfassende Sicherheitssuite beinhaltet autonome Notbremsung, Spurhalteassistent und Totwinkelüberwachung.

Materialien und Verarbeitung:

Recycelte Materialien erscheinen prominent im gesamten Innenraum und richten sich an Kias Nachhaltigkeitsbotschaft aus. Die Verarbeitungsqualität wirkt solide, ohne Premium-Segment-Standards zu erreichen.

Ist der Kia EV4 praktisch?

Rücksitze:

Ein 1,80-Meter-Erwachsener passt bequem hinter einem ähnlich großen Fahrer, mit adäquater Kopf- und Beinfreiheit für die meisten Körpertypen. Der längere Radstand im Vergleich zum EV3 übersetzt sich direkt in verbesserte Rücksitz-Unterbringung. Beheizte Außensitze bieten Komfort, während der flache Boden den Mitteltunnel eliminiert, der Mittelsitz-Komfort bei vielen Konkurrenten kompromittiert.

Rückseitiger Stauraum:

Türtaschen und Sitzrücken-Taschen sind vorhanden, aber ungünstig dimensioniert und erschweren den Zugang. Eine zentrale Armlehne beherbergt Getränkehalter, während ein kleines offenes Fach zusätzlichen Stauraum bietet.

Kofferraum:

Mit 435 Litern übertrifft der Kofferraum des Schrägheck sowohl ID.3 als auch Cupra Born um 50 Liter. Dies bietet echte familienfreundliche Kapazität für Kinderwagen, Einkäufe oder Sportausrüstung. Das Umklappen der Rücksitze erweitert die Kapazität auf 1.251 Liter, geringfügig weniger als die Konkurrenz aus dem VW-Konzern im umgeklappten Zustand, aber nah genug, um im realen Gebrauch vernachlässigbar zu sein. Der höhenverstellbare Boden schafft eine flache Ladefläche und offenbart versteckten Stauraum darunter für Ladekabel.

Vehicle-to-Load:

Der Ladeanschluss unterstützt bidirektionalen Stromfluss und erlaubt dem EV4, externe Geräte mit Strom zu versorgen. Dies ermöglicht das Betreiben von Werkzeugen an entfernten Orten, das Laufen von Campingausrüstung oder die Bereitstellung von Notstromversorgung.

Wie lange dauert das Laden des Kia EV4?

Der EV4 nutzt 400-Volt-Batteriearchitektur statt des 800-Volt-Systems, das in Premium-Kia-Modellen wie EV6 und EV9 zu finden ist. Dies begrenzt die maximale DC-Ladegeschwindigkeit auf 128 kW und resultiert in guten, aber nicht klassenführenden Ladezeiten.

Elektrische Spezifikationen:

SpezifikationDetails
Batteriekapazität58,3 kWh oder 81,4 kWh
WLTP-Reichweite Air kleine Batterie440 km
WLTP-Reichweite Air große Batterie625 km
WLTP-Reichweite GT-Line große Batterie590 km
Batteriespannung400-V-Architektur
DC-SchnellladenMaximum 128 kW
AC-HeimladenMaximum 11 kW
Ladezeit 10 bis 80% bei 128 kWCa. 30 Minuten beide Batterien
Ladezeit 10 bis 100% bei 11 kWCa. 5 Stunden kleine Batterie
Ladezeit 10 bis 100% bei 11 kWCa. 8 Stunden große Batterie

An einem 128-kW-Schnelllader laden beide Batteriegrößen in etwa 30 Minuten von 10% auf 80%. Das größere Paket benötigt nur ein paar Minuten länger. Häufigere 50-kW-Lader verlängern diese Zeiten auf 55 Minuten für die kleine Batterie und 79 Minuten für die große Batterie.

Heimladen mit einer typischen 11-kW-Wallbox dauert etwa 5 Stunden für die 58,3-kWh-Batterie oder circa 8 Stunden für das 81,4-kWh-Paket. Dies macht Nachtladen für die meisten Haushalte unkompliziert.

In Deutschland funktioniert der EV4 mit allen großen Schnellladenetzen einschließlich Ionity, EnBW und Elli. Die 400-Volt-Architektur bedeutet, dass er die schnellsten 350-kW-Lader, die jetzt erscheinen, nicht nutzen kann, aber 128 kW Ladegeschwindigkeit bleiben für die meisten Reisemuster adäquat.

Ist der Kia EV4 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Die Preisgestaltung umfasst 37.590 € für den Einstiegs-Air mit der kleinen Batterie bis 49.440 € für die GT-Line. Earth besetzt die Mitte und bietet die große Batterie und zusätzliche Ausstattung ohne Theater-Modus oder Relax-Funktionalität.

Die Serienausstattung ist umfassend über alle Ausstattungslinien. Beheizbare Vordersitze, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, drahtlose Telefonkonnektivität, vier USB-C-Anschlüsse, Rückfahrkamera und eine vollständige aktive Sicherheitssystem-Suite kommen bei jedem EV4. Earth fügt Aluminium-Pedale und aufgewertete Innenausstattung hinzu. GT-Line beinhaltet die 900-€-Wärmepumpe als Option neben Theater- und Relax-Modi.

Die 7-Jahre/150.000-km-Garantie stellt das stärkste Wertversprechen des EV4 dar. Kein Mainstream-Konkurrent erreicht diese Abdeckung und bietet Sicherheit, mit der Premium-Hersteller, die deutlich mehr verlangen, nicht konkurrieren können.

Wie schneidet der Kia EV4 gegen Konkurrenten ab?

Der Volkswagen ID.3 etablierte die kompakte Elektro-Schrägheck-Schablone und bietet raffinierte Dynamik und VWs Engineering-Reputation. Er passt zu Käufern, die Markenvertrautheit und bewährte Technologie priorisieren. Sein 385-Liter-Kofferraum liegt 50 Liter hinter dem EV4, und VWs Drei-Jahres-Garantie kann nicht mit Kias Sieben-Jahres-Abdeckung mithalten.

Der Cupra Born teilt die mechanischen Unterböden des ID.3, verfolgt jedoch einen sportlicheren Charakter mit schärferem Styling und etwas engagierenderem Handling. Er spricht Fahrer an, die dynamisches Flair suchen, obwohl Kofferraumkapazität und Garantieabdeckung die Limitierungen des VW spiegeln.

Der MG4 unterbietet den EV4 preislich bei gleichzeitigem Angebot wettbewerbsfähiger Reichweite und Raum. Er zielt auf budgetbewusste Käufer, die bereit sind, niedrigere wahrgenommene Qualität und kürzere Garantieabdeckung im Austausch für Wert zu akzeptieren.

Der Renault Megane E-Tech bietet französisches Design-Flair und komfortables Fahrwerk. Er passt zu Käufern, die unkonventionelles Styling schätzen, obwohl die Garantie kürzer und die Preisgestaltung ähnlich ist.

Der Kia EV4 balanciert markantes Styling, großzügigen Raum, wettbewerbsfähige Reichweite und außergewöhnliche Garantieabdeckung. Er priorisiert praktischen Familientransport mit langfristiger Sicherheit über absolute Leistung oder Premium-Markenpositionierung.

Abschließende Gedanken

Der Kia EV4 erfüllt die Aufgabe des Familien-Elektroautos kompetent, ohne Fahrengagement oder Premium-Marktpositionierung zu verfolgen. Aus Vickis Perspektive liefert er adäquate Leistung, komfortable Fahrqualität, großzügigen Raum und wettbewerbsfähige Reichweite für Käufer, die praktisches Elektrofahren priorisieren.

Die 7-Jahre-Garantie bietet Sicherheit, mit der Premium-Konkurrenten, die 10.000 € mehr verlangen, nicht mithalten können. Dies adressiert die Hauptsorge der Elektrofahrzeug-Besitzung bezüglich langfristiger Zuverlässigkeit und Reparaturkosten. Kombiniert mit anständigem Raum, wettbewerbsfähiger Reichweite und solider Verarbeitungsqualität macht der EV4 ein überzeugendes Argument für sich.

Das Styling wird polarisieren. Einige Käufer werden das markante Design schätzen, während andere es als unbeholfen oder übertrieben empfinden. Das Fahrerlebnis wird Enthusiasten, die Feedback und Engagement suchen, nicht begeistern. Jene, die Premium-Marken-Prestige wollen, schauen anderswo hin.

Aber für Käufer, die markantes Elektro-Design, praktischen Familienraum, langfristige Zuverlässigkeit mit branchenführender Garantieabdeckung und wettbewerbsfähige Betriebskosten suchen, liefert der Kia EV4 genau das, was er verspricht, ohne vorzugeben, etwas zu sein, was er nicht ist.

Kia EV4 Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet der Kia EV4?

Die Preise beginnen bei 37.590 € für das Air-Modell mit kleiner Batterie und steigen auf 49.440 € für die GT-Line. Die Earth liegt zwischen diesen beiden. Alle Modelle kommen mit Kias branchenführender 7-Jahre/150.000-km-Herstellergarantie serienmäßig.

Was ist die reale Reichweite des Kia EV4?

Offizielle WLTP-Zahlen geben 440 bis 625 km an, abhängig von Batteriegröße und Ausstattung. Die reale Reichweite fällt typischerweise 15 bis 20% unter WLTP-Werte und resultiert in 350 bis 520 km, abhängig von Fahrstil, Wetterbedingungen und Nutzung der Nebensysteme. Die Air-Ausstattung mit der großen 81,4-kWh-Batterie erreicht die längste offizielle Reichweite mit 625 km.

Ist der Kia EV4 ein Schrägheck oder eine Limousine?

Beides. In Europa wird der EV4 als fünftüriger Schrägheck verkauft, der in der Slowakei hergestellt wird. Global wird er auch als viertürige Fastback-Limousine mit traditioneller Kofferraumöffnung angeboten, gebaut in Korea. Der Schrägheck bietet 435 Liter Kofferraumraum, während die Fastback-Limousine mit 490 Litern dank ihres verlängerten Hecküberhangs etwas mehr Kapazität bietet.

Wie lange dauert das Laden des Kia EV4?

Das Laden von 10% auf 80% dauert bei beiden Batteriegrößen etwa 30 Minuten an einem 128-kW-Schnelllader. Heimladen mit einer typischen 11-kW-Wallbox dauert etwa 5 Stunden für die 58,3-kWh-Batterie oder circa 8 Stunden für das 81,4-kWh-Paket. Der EV4 nutzt 400-Volt-Architektur mit einer maximalen DC-Ladegeschwindigkeit von 128 kW.

Was ist i-Pedal 3.0 im Kia EV4?

i-Pedal 3.0 ist Kias fortschrittliches Ein-Pedal-Fahrsystem, das mehrere Rekuperationsstärke-Stufen bietet, die über Lenkrad-Paddel einstellbar sind. Anders als frühere Versionen operiert i-Pedal 3.0 sowohl vorwärts als auch rückwärts und ermöglicht echtes Ein-Pedal-Fahren in alle Richtungen. Die aggressivste Einstellung bringt das Auto ohne Bremspedal-Intervention zum kompletten Stillstand.

Kia EV4 vs. Volkswagen ID.3 – welcher ist besser?

Der ID.3 bietet raffiniertere Dynamik und VW-Marken-Prestige, während der EV4 mehr Kofferraumraum mit 435 vs. 385 Litern und eine deutlich längere Garantie mit sieben vs. drei Jahren bietet. Der ID.3 passt zu Käufern, die etablierte Reputation und bewährte Technologie priorisieren, während der EV4 jene anspricht, die Praktikabilität und langfristige Sicherheit wollen.

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Quelle: DriverReviews

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